Der Wintereinbruch im Februar und das nasse Frühjahr hat in diesem Jahr den heimischen Schleiereulen massiv zugesetzt. Laut NABU Rinteln gab es in der Region zahlreiche Totfunde im Frühjahr, da viele Alttiere bei der dichten Schneedecke schlicht verhungert sind.
Nachdem die ehrenamtlichen Naturschützer am vergangenen Wochenende mit der Heckenpflanzung begonnen hatten, wurde diese in dieser ersten Pflanzkampagne nun erfolgreich abgeschlossen.
In den vergangenen Monaten ist es in der Dieter-Eggersmann-Beobachtungshütte der Auenlandschaft Hohenrode vermehrt zu Vandalismus gekommen. Meist scheint dies in den Abendstunden an den Wochenenden zu geschehen.
An einem trüben Samstagvormittag im November trafen sich die ehrenamtlichen Naturschützer des NABU Rinteln, um in verschiedenen Rintelner Ortsteilen heimische Heckenpflanzen zu pflanzen. Entlang der Feldwege wurden neben Hasel, Roten Hartriegel und Salweide auch Schwarzdorn, Holzapfel, Kornelkirsche und Felsenbirne gepflanzt.
Auf der Seite von https://www.bussgeldkatalog.org/tierschutz-igel/ finden interessierte Leser weiterführende Informationen zum Thema Igel und Igelschutz.
Bei trübem Novemberwetter trafen sich ein gutes Dutzend Ehrenamtliche, um in der Auenlandschaft Hohenrode für freie Sicht zu sorgen. Seit dem vergangenen Jahr sind vor der Dieter-Eggersmann-Beobachtungshütte wieder vielfach Weiden und andere Pflanzen hochgewachsen, die die Sicht zum Ufer und die Schotterinsel erschweren.
Laut durchdringt der Motor der Kettensäge die Stille an diesem nebeligen, kalten Oktobermorgen in Hohenrode. Die ehrenamtlichen Naturschützer machten sich unter Leitung von Dieter Aßbrock, der für die Biotoppflege zuständig ist, daran, die Gehölze entlang der Grundstücksgrenze zu pflegen.
Das Beweidungsprojekt des NABU auf den beiden Streuobstwiesen in Hohenrode ist zeitaufwändig und erforderte auch jetzt wieder das Engagement der ehrenamtlichen Naturschützer.
Jüngst führten die ehrenamtlichen Naturschützer des NABU Rinteln auf Einladung der Stadt Rinteln ehemalige (Orts-)Ratsmitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die „Gute Stube“ des Naturschutzverbands. Bei bestem Oktoberwetter konnte man die Gäste auf dem Besucherparkplatz in Hohenrode begrüßen.
Grau und nass begrüßte das Wetter die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln und einige unerschrockene Exkursionsteilnehmer an diesem Sonntagvormittag auf dem Schotterparkplatz der Auenlandschaft Hohenrode. Die Wanderung stand ganz im Zeichen der Zugvögel, denn im Herbst machen sich viele gefiederte auf den Weg in wärmere Gefilde.
Besseres Wetter hätte an diesem letzten September-Sonntag nicht sein können: Bei mehr als zwanzig Grad und strahlend blauem Himmel luden die Mitglieder des Rintelner Lions Club und die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln bereits zum zehnten Mal zum Apfelfest auf die Streuobstwiese Hohenrode ein.
Nachdem der Ökomarkt im letzten Jahr und der Bauernmarkt in diesem Jahr ausfallen mussten, konnten sich die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln nach längerer Pause mit einem Infostand auf dem Rintelner Ökomarkt präsentieren.
Bereits seit dem vergangenen Jahr beschäftigen wiederholte Verstöße gegen Natur- und Tierschutz NABU und Fischereivereine entlang der Weser gleichermaßen: Seit geraumer Zeit treibt eine spezielle Gruppe von Teamanglern ihr Unwesen, indem sie insbesondere an den Gewässern der Oberweser Karpfen angeln, um mit diesen für Fotos und Filme zu posieren.
Die Batnight musste wetterbedingt verschoben werden, da das letzte Augustwochenende verregnet war. Bei umso schönerem Wetter konnten die Naturschützer des NABU eine Woche später fast 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen, um sich gemeinsam auf die Spuren der Rintelner Fledermäuse zu begeben.
Wenn in Niedersachsen am 12.09.2021 die Kommunalwahl stattfindet, wird auch darüber entschieden, wie auf kommunaler Ebene die Weichen für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz gestellt werden, so auch bei uns in Rinteln.
In der Weserschleife zwischen Rinteln und Exten soll in den nächsten Jahren nach der Vision von AHE Schaumburger Weserkies und NABU eine Auenlandschaft auf etwa 18 Hektar Fläche entstehen, um dem Fluss mehr Raum und der Natur wertvolle Rückzugsflächen zu geben.
Bald ist wieder Erntezeit und die Äpfel reifen derzeit an den heimischen Obstbäumen. Doch man muss nicht bis zum beliebten Saftpressen auf dem Apfelfest warten, wenn man den naturtrüben Bio-Apfelsaft des NABU von der Streuobstwiese Hohenrode genießen möchte.
Die ehrenamtlichen des NABU Rinteln konnten vor Kurzem prominente Gäste in der Auenlandschaft Hohenrode empfangen. Jürgen Trittin, Bundestagsabgeordneter der Grünen, machte mit zahlreichen Mitradlern Halt im Naturschutzgebiet, um sich die Besonderheiten zeigen und erläutern zu lassen.
Es ist Sonntagvormittag, als sich ein Dutzend Naturinteressierte um Britta Raabe auf dem Besucherparkplatz in Hohenrode versammeln, um sich die Auenlandschaft Hohenrode zeigen und erläutern zu lassen. Zunächst geht es von dort aus zur Dieter-Eggersmann-Beobachtungshütte.
In den letzten vier Wochen kam es gleich zwei Mal zu besonders schweren Verstößen gegen die Naturschutzgebietsverordnung „Auenlandschaft Hohenrode“: Über mehrere Tage hinweg wurde an illegal angelegten Angelstellen geangelt und dabei nicht nur Vegetation im Uferbereich zerstört, sondern auch Vögel beim Brutgeschäft gestört.
Jüngst war die Bürgermeisterkandidatin Doris Neuhäuser zu Gast in der „guten Stube“ des NABU in der Auenlandschaft Hohenrode. Der gemeinsame Spaziergang bot Gelegenheit, das Naturkleinod in der Weserschleif nebst seiner Entstehungsgeschichte kennenzulernen, aber sich auch über naturschutzpolitische Themen auszutauschen.
Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie etliche Veranstaltungen der Rintelner Naturschützer entfallen mussten, konnten die Ehrenamtlichen eine erste geführte Wanderung durch die Auenlandschaft Hohenrode anbieten. Gut besucht und bei bestem Exkursionswetter machten sich Naturinteressierte mit den NABU-Aktiven „auf in die Aue“.
Jüngst war die Bürgermeisterkandidatin Andrea Lange in Hohenrode zu Gast, um Einblicke in die Auenlandschaft und die Streuobstwiese zu erhalten. Zunächst führte der Weg in das Naturkleinod in der Weserschleife, wo Dr. Nick Büscher, Vorsitzender des NABU Rinteln, einiges zur Entstehung und ökologischen Bedeutung des Teichkomplexes erläuterte.
Das Storchenpaar, das erstmalig seit mehr als 100 Jahren in Rinteln gebrütet hat, konnte die Brut leider nicht erfolgreich zu Ende führen: Was im April sehr erfolgsversprechend am Heinekamp begann, endete nun nicht mit einem Happy End.
Sorgsam verschont der Landwirt mit dem hydraulisch gesteuerten Ausleger die jungen Sträucher und Bäume, während sich sein robustes Mähwerk durch brusthohes Gras und Brennnesseln arbeitet. Die sollen weichen, um Blütenpflanzen Licht und Luft zu verschaffen.
Nachdem die ehrenamtlichen Naturschützer Anfang März die Schutzzäune für die nachtaktiven Amphibien aufgestellt hatten, ging es in der darauffolgenden Zeit mit der Laichwanderung zunächst schleppend los: Ein erneuter Kälteeinbruch zögerte die Wanderung der wechselwarmen Amphibien heraus.
In einem unscheinbaren, weißen Umschlag, handschriftlich betitelt mit „Geldspende“ und der Adresse des Rintelner NABU fand der Vorsitzende Dr. Nick Büscher in dieser Woche den namhaften Geldbetrag von 1.000 Euro im Natur- und Umweltschutzzentrum vor.
„Die Stunde der Gartenvögel erfreut sich bei immer mehr Menschen großer Beliebtheit“, so Dr. Nick Büscher, Vorsitzender des NABU Rinteln. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie hat sich dieser Trend verstärkt, sodass allein 2020 bundesweit mehr als 161.000 Menschen mitgemacht hatten und aus rund 107.000 Gärten über 3,2 Millionen Vögel gemeldet hatten.
Kurz nachdem sich die Stadtwerke Rinteln und der NABU um die Modernisierung des seit einiger Zeit auf der Wiese am Heinekamp befindlichen Storchenhorstes kümmerten, ist dieses kurz danach von einem Storchenpaar angenommen worden.
Etwas anders als in den vergangenen Jahren blicken die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln in diesem Jahr auf die vergangenen Aktivitäten des Jahres 2020 zurück: Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Jahreshauptversammlung der Naturschützer erstmals digital durchgeführt.
Bereits vor einigen Jahren entstand auf dem Grundstück des Trinkwassergewinnungsgebietes der Stadtwerke Rinteln am Heinekamp eine Storchennisthilfe. „Die Bedingungen vom Standort her sind optimal“, wie Dr. Nick Büscher, Vorsitzender des NABU Rinteln, erklärt.
Auf der Streuobstwiese Hohenrode hat sich im Frühjahr einiges getan: Nachdem bereits im Dezember des vergangenen Jahres Obstbäume gepflanzt worden sind, wurden nun die Weidezäune erneuert. Die Maßnahmen wurden von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung finanziert.
Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres. Es hat mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel.
An diesem Samstagmorgen machen sich die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln mit Spaten und gut sichtbar mit Warnwesten bekleidet daran, entlang der Landesstraße von Möllenbeck nach Stemmen den mehrere hundert Meter langen Amphibienzaun aufzustellen.
Lautes Motorsägengeknatter war an diesem Samstagmorgen im Februar auf dem NABU-Pachtgebiet in Strücken zu hören: Die seit Mitte der 1980er Jahre gepachtete Fläche ist umsäumt von alten, knorrigen Kopfweiden und zudem mit seinen von Schilf umgegebenen Tümpeln und Teichen ein wichtiges Refugium für Amphibien.
Des einen Freud, des anderen Leid: Vielerorts freuen sich die Menschen über die winterliche, schneebedeckte Landschaft. Doch was so romantisch anmutet, wird für Beutegreifer wie die Schleiereule zum Überlebenskampf.
Ab dem 18. Januar können alle Menschen in Deutschland bestimmen, welcher der folgenden zehn nominierten Vögel das Rennen macht: Stadttaube, Rotkehlchen, Amsel, Feldlerche, Goldregenpfeifer, Blaumeise, Eisvogel, Haussperling, Kiebitz oder Rauchschwalbe.
An einem kalten Januartag machten sich Ehrenamtliche des NABU daran, Sichtfenster freizuschneiden und die bereits im letzten Jahr begonnene Pflegemaßnahme fortzuführen.
Der Flyer zum Naturschutzgebiet "Auenlandschaft Hohenrode", den der NABU Rinteln herausgegeben hat, ist überarbeitet worden. In den letzten Jahren hat sich viel bezüglich der Tier- und Pflanzenwelt, aber auch die Angebote für Besucher geändert.
Eine individuelle und auch unter Kontaktbeschränkungen gegebene Möglichkeit, sich für eine saubere Umwelt zu engagieren, ist das Müllsammeln an Straßen- und Wegrändern, wozu wir auf Anregung unserer Rintelner NABU-Aktiven gerne ermuntern möchten.
Vom 8. bis 10. Januar 2021 findet zum elften Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang Vögel am Futterhaus, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden.
In unserem neuen Jahresrundbrief erfahren Sie, was der NABU Rinteln im Jahr 2020 für den Natur- und Umweltschutz auf die Beine gestellt hat.
Unser neues Jahresprogramm für das Jahr 2021 ist erschienen! Unter folgendem Link können Sie sich über unsere geplanten Aktivitäten informieren. Die Datei steht auch als Download zur Verfügung.